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Sonntag, 16. August 2015

Rund um Davos

Davos bietet eine Menge für Outdoor-Familien, wandern und biken stehen da im Vordergrund. Und wer nicht so wasserscheu ist wie unsere Familie, kann sich auch auf dem oder im Davosersee vergnügen.



Viel Spass!

Ferien im Locarnese

Das Locarnese ist die Gegend um und vor allem hinter Locarno, der regionalen Metropole am Lago Maggiore. Bis zu den Kletterhotspots um Ponte Brolle kannten wir die Gegend ziemlich gut, was weiter hinten ist, blieb uns bis jetzt verborgen. Zum Glück hat uns das Wandermagazin SCHWEIZ auf eine Wanderung geschickt, die uns die verborgenen Täler hinter Locarno näher bringen soll. Wir haben dann unsere Ferien darum herum geplant: Klettern, wandern und geniessen in der Sonnenstube. Was dabei heraus kam, könnt ihr in den folgenden Beiträgen lesen:

Vor dem Start zu unserer Vier-Täler-Wanderung übernachteten wir in Tegna und vergnügten uns dort an der Melezza. 


Die Vermieterin übergab uns diverse Prospekte, darunter auch einen über den künftigen Parco Nazionale del Locarnese. Allerdings ist sie eher skeptisch, dass dieser von der lokalen Bevölkerung angenommen wird, zu gross sind die Verlustängste. Nun, hoffen wir, dass sich die Leute noch überzeugen lassen. Aus meiner Sicht wäre der Nationalpark auf jeden Fall ein Gewinn. 
Nach der Tour durch die Tessiner Täler lassen wir uns für die zweite Hälfte auf dem Campingplatz "Piccolo Paradison" nieder. Der Platz ist ganz in Ordnung, der Lärm nachts hält sich in Grenzen. Und er liegt gleich neben der Maggia, so dass man jederzeit sich darin schnell abkühlen kann. Die Klettergebiete sind von hier aus zu Fuss (aber längere Märsche) oder mit dem ÖV erreichbar. 
Unsere Zweizimmerwohnung

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Auf historischen Pfaden zur Belchenflue

Das milde Winterwetter veranlasste uns einmal mehr, statt auf Skitour auf eine Wanderung zu gehen. Wir machten dort weiter, wo wir vor gut einem Monat (fast) aufhörten (siehe hier), auf dem Hauenstein, und wanderten auf die Belchenflue und durch die Tüfelsschlucht nach Hägendorf.
Aussicht oberhalb des General-Wille-Hauses

Sonntag, 9. November 2014

Herbstwaldnebelwandern

In der Zeitung lasen wir etwas über einen neuen Steg in einem Naturschutzgebiet am Hallwilersee. So war das Programm klar für diesen Sonntag: Wanderung an den Hallwilersee, der um diese Jahreszeit viel beschaulicher ist als im Sommer. Und die Wälder waren jetzt schöner als je zuvor.



Freitag, 31. Oktober 2014

Bike & Hike mit Gipfel

Spannende Biketouren, die mit den Kindern machbar sind, gab es kaum noch. Es blieb eigentlich nur noch die Tour nach Crête du Fer, die vorwiegend auf Asphaltstrassen verläuft. Nicht unbedingt das, wovon richtige Biker träumen. Aber gleich oberhalb entdeckten wir auf der Karte einen Gipfel, Le Moëlle. Warum also nicht beides kombinieren?

Montag, 20. Oktober 2014

Ein Fels gewordener Traum

Die Tour d’Aï ist nicht nur ein Gipfelziel, sondern lädt die ambitionierten Kletterer ein, sich in den senkrechten, grandiosen Felsen auszutoben. Leider liegen die Routen im Moment oberhalb meiner psychischen und technischen Fähigkeiten, aber wir fanden trotzdem noch ein paar moderatere Längen zum Klettern.

Freitag, 17. Oktober 2014

Wo man das Glück findet

Heute war der Pic Chaussy das Ziel unserer Wanderung. Er ist mit 2351 Meter Höhe nicht gerade ein Riese, bietet aber eine grossartige Aussicht, weil er über der Verzweigung von zwei Tälern thront. 

Dienstag, 14. Oktober 2014

Biken bis (fast) zum Gipfel

Für diesen fantastischen Herbsttag suchten wir uns eine Route ennet dem Col des Mosses aus. Wir querten ein Hochmoor, das golden leuchtete, passierten einen alten Panzer, erklommen einen Gipfel, fuhren einen richtig dreckigen Singletrail hinunter, pausierten am Lac de l’Hongrin und beendeten die Tour in La Lécherette.

Samstag, 11. Oktober 2014

Klettern im Steinbruch

Bei unserer Biketour am ersten Tag entdeckten wir einen Klettergarten kurz ausserhalb Leysin. Das wäre was für einen gemütlichen Tag, fanden wir damals. Heute war es also soweit, wir suchten diesen Klettergarten in einem ehemaligen Steinbruch auf.

Dienstag, 30. September 2014

Einsam auf einer Modetour

Heute betätigten wir uns mal als „Bähnliwanderer“: Mit der Gondelbahn rauf auf La Berneuse, wandern, dann wieder mit der Gondelbahn zurück nach Leysin. Unser Ziel war der Gipfel der Tour d’Aï, der verdient werden muss, aber mit einer gigantischen Aussicht aufwartet.
Die gewaltigen Felswände der Tour d'Aï

Montag, 29. September 2014

Outdoorzentrum Leysin

Ich war wieder mal auf der Suche nach einer Feriendestination, wo wir unsere Lieblingstätigkeiten ausüben konnten: Biken, wandern, klettern und die Natur geniessen. Ausserdem sollte es nicht so ein Schickimicki-Ort sein, wo man Pelzmäntel auf Schritt und Tritt begegnete. Das Studium des Kletterführers liess die Wahl auf Leysin fallen. Zusammen mit dem nahen Col des Mosses sollte es ordentlich Arbeit geben für zwei Wochen. Und diese Erlebnisse durften wir schlussendlich mit nach Hause nehmen:
Leysin selber ist ein Ferienort, der seine besten Zeiten wohl hinter sich hat. Ursprünglich ein Bauerndorf, mutierte es am Ende des vorletzten Jahrhunderts zu einem Höhenkurort. Dutzende von Kliniken für Lungenkranke schossen aus dem Boden. Mit der Erfindung des Penicilins endete diese Ära nach dem zweiten Weltkrieg. Nun setzte der Ort auf den aufkommenden Wintertourismus. Bahnen und Skipisten wurden eröffnet. Diesen gibt es zwar auch heute noch, jedoch spielen die internationalen Schulen eine grössere Rolle. Dies spiegelt sich auch im Strassenbild wider, trifft man doch junge Leute aus allen Herren Länder.
Es gibt viele Gebäude aus der Belle Epoque in unterschiedlichen Zuständen, von verlottert bis zu saniert. Da man früher verstreut baute, wurden diese Lücken später mit grässlichen 0815-Ferienort-Pseudochaletbauten aufgefüllt. Kurz: Der alte Dorfteil mit sehr alten Häusern ist sehenswert, der neue ist beliebig und austauschbar mit jedem anderen Retortenort. 
Auf der Anreise besucht: Das Schloss Chillon
Ist man allerdings im Village, dem ursprünglichen Ortsteil, unterwegs, findet man es immer noch, das alte Leysin.

Restaurant "Le Leysin"
Eines Nachmittags wollten wir etwas trinken im alten Dorfteil, das "Le Leysin" hatte als einziges Restaurant geöffnet. Wir setzten uns in der Gartenterrasse und meine Frau wollte eine Ovomaltine bestellen. Gibt es nur im Winter, war die Antwort des Kellners. OK, dieses Restaurant war abgehakt zum Essen. Am Abend gingen wir dann ins "La Fromagerie" gleich nebenan. Welch ein Unterschied: Freundliche Bedienung, nettes Ambiente. Das Haus war ganz im alten Stil gehalten. Nach der Bestellung des Essens kann man sich das Dorfmuseum im oberen Stock anschauen, alles sehr interessant. Und das Essen schlussendlich ist auch ganz gut.
Im Restaurant "La Fromagerie"
Das Museum

Und die Aussicht ist selbst vom Dorf her phänomenal. Zwischen den Bergen öffnet sich der Blick ins Rhonetal auf Monthey und Umgebung, darüber stehen unverrückbar die Dents du Midi, links davon blickt man bereits ins Trient, einem Teil des Mont Blanc-Gebietes.

Lac de Mayen: Aussicht und Action

Unsere erste Tour in diesen Herbstferien führte uns mit dem Bike von der Ferienwohnung in Leysin auf der lokalen Route 5 Prafandaz - Mayen zum Lac de Mayen. Für die Kinder war es die erste richtige Biketour in den Bergen mit so viel Aufstieg, nämlich um die 800 Höhenmeter.