Sind Sie auch gerne in der Natur unterwegs? Meine Familie und ich verbringen jede freie Minute draussen, sei es beim Wandern, beim Skitourengehen oder beim Biken. Unsere beiden Kinder (Jg. 2003 und 2005) begleiten uns schon auf grosse Touren. Erfahren Sie hier, was wir unternommen haben oder lesen Sie meine Posts zu bestimmten Themen wie Motivation von Kindern, zu technischen Fragen, zur Ausrüstung und vielem mehr.
Montag, 29. April 2013
Tourentipp: Blueschtfahrt im Zugerland
Zug hat mehr zu bieten als niedrige Steuern, Rohstoffhändler und Briefkastenfirmen: Zum Beispiel eine schöne Altstadt, eine schöne Aussicht vom Zugerberg und viel Natur. Dies sind nur drei von vielen Gründen für einen Ausflug in die Zentralschweiz. Ein ganz gewichtiger ist jetzt gerade auch die Bluescht (Blütezeit) der Kirschbäume.
Standort:
Zugerberg, 6300 Zug, Schweiz
Mittwoch, 10. April 2013
Der Optimismus wurde belohnt
Am 7. April eröffnete der SAC Homberg die Skihochtourensaison. Ursprünglich war eine zweitägige Tour am Oberalppass geplant mit Übernachtung in der Etzlihütte. Der Wetterbericht machte es dem Tourenleiter und –chef Daniel Forrer aber nicht einfach.
Standort:
Tujetsch, Schweiz
Montag, 8. April 2013
Wandertipp: Naturerlebnis am Hallwilersee
Für Naturfreunde bietet der Hallwilersee einiges. Zum Beispiel das Altmoos zwischen Mosen und Aesch. Gerade zur Vogelzugzeit kann man die eine oder andere ornithologische Rarität entdecken.
Für Pfingstmontag sollte wieder mal die Sonne scheinen, zumindest irgendwann im Verlaufe des Tages. Wir starteten von zu Hause aus, durchquerten den Sonnenberg und erreichten im Moser Wald den Hallwilersee.
Wir bargen einen Geocache der "Sea Valley"-Serie. In Mosen riss allmählich die Wolkendecke auf. Auf dem See schwammen Blässhühner, Stockenten und Haubentaucher. Nach dem Zeltplatz kam der interessante Teil. Doch zuerst mussten wir noch den zweiten Geocache bergen. Ein Kleiber versuchte, die Kleiber'sche Damenwelt auf sich aufmerksam zu machen. An einem kleinen Bach schwirrten kleine Vögelchen im Schilf hin und her: Zilpzalpe. Weiter hinten schwammen drei Knäkenten. Neben den häufigen Vögel wie Kohlmeisen, Buchfinken, Rotkehlchen etc. flogen in der Ferne zwei Weissstörche zu ihrem Horst. Diesen hatten sie auf einem Kranausleger gebaut. Im Gebüsch hüpfte ein kleines Vögelchen umher. Mit dem Feldstecher sah ich, dass es einen blauen Bauch hat: Ein Blaukehlchen! Dieser Vogel war auf dem Durchzug zurück ins Brutgebiet im hohen Norden. Auf einem Ast in einem Baum sass ein Schwarzmilan, der erste, den wir in diesem Jahr sahen. Auch er ist zurück aus dem Süden. Auf einer Wiese hüpften zwei Schwarzkehlchen umher. Somit sahen wir an diesem Tag drei von vier Kehlchenarten, die in der Schweiz zu beobachten sind. Nach der Bergung des dritten Geocaches spazierten wir weiter zur Schiffsstation von Aesch. Eine gemütliche Fahrt via Meisterschwanden und Birrwil führte uns nach Beinwil, von wo wir wieder durch den Sonnenbergwald nach Hause wanderten.
Tourentipp: Je nach Kondition mit der Seetalbahn nach Beinwil oder Mosen fahren. Von dort durch das Altmoos nach Aesch oder Meisterschwanden wandern und mit dem Schiff zurück zum Ausgangspunkt.
Für Pfingstmontag sollte wieder mal die Sonne scheinen, zumindest irgendwann im Verlaufe des Tages. Wir starteten von zu Hause aus, durchquerten den Sonnenberg und erreichten im Moser Wald den Hallwilersee.
Wir bargen einen Geocache der "Sea Valley"-Serie. In Mosen riss allmählich die Wolkendecke auf. Auf dem See schwammen Blässhühner, Stockenten und Haubentaucher. Nach dem Zeltplatz kam der interessante Teil. Doch zuerst mussten wir noch den zweiten Geocache bergen. Ein Kleiber versuchte, die Kleiber'sche Damenwelt auf sich aufmerksam zu machen. An einem kleinen Bach schwirrten kleine Vögelchen im Schilf hin und her: Zilpzalpe. Weiter hinten schwammen drei Knäkenten. Neben den häufigen Vögel wie Kohlmeisen, Buchfinken, Rotkehlchen etc. flogen in der Ferne zwei Weissstörche zu ihrem Horst. Diesen hatten sie auf einem Kranausleger gebaut. Im Gebüsch hüpfte ein kleines Vögelchen umher. Mit dem Feldstecher sah ich, dass es einen blauen Bauch hat: Ein Blaukehlchen! Dieser Vogel war auf dem Durchzug zurück ins Brutgebiet im hohen Norden. Auf einem Ast in einem Baum sass ein Schwarzmilan, der erste, den wir in diesem Jahr sahen. Auch er ist zurück aus dem Süden. Auf einer Wiese hüpften zwei Schwarzkehlchen umher. Somit sahen wir an diesem Tag drei von vier Kehlchenarten, die in der Schweiz zu beobachten sind. Nach der Bergung des dritten Geocaches spazierten wir weiter zur Schiffsstation von Aesch. Eine gemütliche Fahrt via Meisterschwanden und Birrwil führte uns nach Beinwil, von wo wir wieder durch den Sonnenbergwald nach Hause wanderten.
Tourentipp: Je nach Kondition mit der Seetalbahn nach Beinwil oder Mosen fahren. Von dort durch das Altmoos nach Aesch oder Meisterschwanden wandern und mit dem Schiff zurück zum Ausgangspunkt.
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Standort:
Aesch, Schweiz
Montag, 25. März 2013
Tourentipp: Velotour am Hallwilersee
Es lächelt der See, er ladet zum Bade. Wenn wir aber zur schönsten Jahreszeit diese Tour unternehmen wollen, nämlich dann, wenn im Frühling die Kirschbäume und Rapsfelder blühen, könnte er allerdings noch etwas kühl sein. Dafür kommen wir ins Schwitzen, wenn wir zuerst den Hügelzug zwischen dem Wynen- und Seetal erklimmen. Beim Blick aus dem Fenster tönt das fast ein bisschen surreal, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Am Wochenende eröffnet übrigens die Schifffahrtsgesellschaft die Saison 2013.
Hinweis: Wer RUND um den Hallwilersee radeln möchte, schaut hier: http://idnu.ch/wordpress/tourentipp-rund-um-den-hallwilersee-per-velo/
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Standort:
Ermensee, Schweiz
Montag, 18. März 2013
DAS Accessoire für den Frühling: Der Velohelm
So ganz zaghaft macht der Winter dem Frühling Platz, obwohl man es noch nicht so recht glauben mag. Aber die Velosaison steht unweigerlich vor der Tür. Deshalb habe ich mir einige Gedanken zu einem ungeliebten, aber aus meiner Sicht äusserst wichtigen Ausrüstungsgegenstand gemacht.
Sonntag, 24. Februar 2013
Ein Kinderspiel: Skitour Rickhubel
Ich suchte mir eine Tour aus, die ich den Kindern zumuten konnte und kam auf den Rickhubel am Glaubenberg oberhalb Sarnen. Zusammen mit einer befreundeten Familie und einem Jungen aus der Nachbarschaft, der mit dem Snowboard kam, fuhren wir zum Langis. Von dort her mussten wir zu Fuss weiter bis auf die Passhöhe, vorbei an der Kaserne, was bei mir zwiespältige Erinnerungen weckte.
Silvan war voller Tatendrang, er lief links und rechts der Strasse. Auf der Passhöhe mussten wir links abzweigen, Silvan war rechts hoch über der Strasse.
Ich fragte mich, wie er da runterkommen will. Ich sah mich schon, wie ich hin herunterhieven musste. Aber weit gefehlt:


| Auf der Glaubenbergstrasse |
Ich fragte mich, wie er da runterkommen will. Ich sah mich schon, wie ich hin herunterhieven musste. Aber weit gefehlt:
Wir stiegen nun durch verschneite Föhrenwälder hoch, der Himmel war tiefblau, die Sonne schien in ihrer ganzen Pracht.
Nach dem Wald war eine erste Pause fällig. Währenddessen mussten wir feststellen, dass wir keinen Geheimtipp gefunden hatten. Kein Wunder: 500 Höhenmeter, keine steilen Hänge, leicht erreichbar.
Nach der Pause lies Silvan nach. Wir motivierten ihn, noch bis zur nächsten Kurve zu gehen. Fabian hingegen fand, er wolle unbedingt auf den Gipfel. Er führte nun die Gruppe an, während ich mit dem Snowboarder die Schneeschuhspur wählte. Silvan lief hinten nach mit seiner Mutter.
| Fabian führt die Gruppe an |
| Anstrengend, aber möglich: Mit dem Snowboard auf Tour |
Nach und nach erreichten wir alle, auch Silvan, den Gipfel. Er wird wohl mit 8 Jahren einer der jüngsten Besteiger auf Skis sein. Es windete unangenehm, dafür war die Aussicht herrlich.
| Fast geschafft: Kurz unter dem Gipfel |
| Geschafft! |
Nun stand uns das Beste bevor: Die Abfahrt in herrlichem Pulverschnee. Ich fuhr voraus, unsere zwei Kinder sofort hinterher. Viel zu schnell waren wir bei einer Alphütte, wo wir die zweite ausgiebige Rast einlegten.
| Pulver gut! |
| Auch snowboardtauglich |
| So machen Skitouren Spass! |
Nach der Pause stand uns noch die Abfahrt durch den Wald bevor, die noch mit einigen fahrtechnischen Schwierigkeiten gespickt war. Allerdings wären diese nicht nötig gewesen, es hätte auch einen einfacheren Weg gegeben. Aber uns hat's Spass gemacht. Die Passstrasse war gut zu fahren, wir erreichten das Langis fast ohne Stockschübe.
Glücklich und zufrieden tauchten wir wieder in den Nebel ein, was uns mehr erschüttern konnte.
Standort:
Rickhubel, 6063 Sarnen, Schweiz
Freitag, 15. Februar 2013
iPhone und LVS: Keine Freunde
Vor kurzem erreichte mich folgendes Mail von einem Kollegen:
"...Kurz unterhalb des Gipfels sehe ich eine Einfahrtsspur und ein relativgrosser Kegel einer frischen Schneebrettlawine.Da für uns nicht klar war, obdie Ausfahrtsspuren von diesem Fahrer stammten, hab ich mal den Lawinenkegelim Aufstieg abgesucht.Gerät Mammut Element:(Kegel ca 50m breit und 200mlang) Plötzlich nach ca.2Min. suchen empfange ich Signal von 1 Versch.Pers.entf.35m.Folge dem Pfeil. Irgendwo bei 30m schickt er mich 180° zurück.Die Entfernung geht bis auf 25m. Dann kein Signal mehr.(Alle anderen LVSGeräte sind ausgeschaltet) Wieder rauf und runter. Wieder vereinzelt bis 25mSignale und dann nichts mehr.Nehme ein anderes Gerät, Mammut Pulse. Dies zeigt mir plötzlich auch einePerson ca 50m entfernt an. Das stresst einem schon ein wenig, wenn du dieVermutung hast durch die Signale, dass da jemand sein könnte. Zwei andere Tüüreler kommen nach und teilen uns mit, dass sie denbetroffenen gesehen und er ihnen gesagt hat, dass er das Brett ausgelösthabe.Also kein Grund zur Unruhe. Für mich war das Rätsel aber nicht gelöst. Warum gibt mir div. Geräteverwirrende Signale. Ich rufe 1414 und erkläre die Situation und bitte um Rückruf von einemSpezialisten, zu meiner Unterstützung. Nach 10 Min . bekomme ich ein Fon von einem SAC Rettungsschef(FortiNiederer). Nach meiner Schilderung fragt er mich, ob ich Natel und oder iPhone bei mirhabe. Ich bejahe. Er erklärt mir, dass sie erst kürzlich eine Rettung org.hatten wegen der Vermutung eines Verschütteten. Es stellte sich dann heraus,dass der Suchende auch solche Geräte auf sich trug.Dadurch gab es diese Störungen.Bei der Abfahrt hab ich dann die anderen Geräte ausgeschaltet und allesnochmal minutiös abgesucht. Kein Signal mehr. Mir war bis jetzt nicht bekannt, dass vermutlich vor allem iPhone solcheStörquellen sind.Forti hat mir gesagt, dass in Retterkreisen dies Problem bekannt sei.Er hat mir aber auch empfohlen mit dem Produzenten dieser Geräte Kontaktaufzunehmen und die Problematik zu schildern..."
Dies ist in der Tat ein wenig verwirrend. Ich habe bei Mammut nachgefragt. Ihnen ist das Problem bekannt. Ich habe folgende Antwort erhalten:
Die Probleme bestehen nicht nur, aber vorwiegend mit Smartphones und Handys. Aber auch andere magnetische Quellen können für Verwirrung sorgen."...Vielen Dank für die Nachricht. Ich werde diese sehr gerne unserem PM weiterleiten. Ich hatte bereits Kontakt mit ihm. Ihnen ist das Problem ebenfalls bekannt. Und es wird in der Zwischenzeit aktiv auf diese Problematik hingewiesen. Übrigens können nicht nur Handys, sondern jegliche magnetischen Gegenstände das Signal jedes LVS stören. Wobei gilt, desto empfindlicher das Gerät, je eher empfängt man auch Störsignale von anderen Geräten.
Moderne Handys könnten eigentlich "entstört" produziert werden, das würde die Hersteller jedoch viel Geld kosten, weshalb in absehbarer Zeit keine Besserung in Sicht ist.
Auf jeden Fall möchte ich mich an dieser Stelle bedanken, dass ihr die Community etwas aufrüttelt und sie für dieses Thema sensibilisiert..."
Im Ernstfall sollte man sich also an folgendes halten:
- Sofort alarmieren
- Derjenige, der alarmiert, befindet sich abseits des Unfallplatzes
- Alle anderen schalten ihre Handys aus
- Gegenstände, die elektromagnetische Strahlen aussenden (Bsp. GPS) gehören in den Rucksack
Dies wird hoffentlich auch in die Ausbildung einfliessen und offiziell in J+S-Kursen erörtert. Beim SAC Homberg jedenfalls ist man sich jetzt der Problematik bewusst und wir werden das im Kurswesen berücksichtigen.
Dies ist nur eine erste kurze Zusammenfassung. Weitere Hinweise und Erfahrungen sind sehr erwünscht zur Ergänzung dieses Posts.
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