Montag, 20. Oktober 2014

Ein Fels gewordener Traum

Die Tour d’Aï ist nicht nur ein Gipfelziel, sondern lädt die ambitionierten Kletterer ein, sich in den senkrechten, grandiosen Felsen auszutoben. Leider liegen die Routen im Moment oberhalb meiner psychischen und technischen Fähigkeiten, aber wir fanden trotzdem noch ein paar moderatere Längen zum Klettern.

Freitag, 17. Oktober 2014

Wo man das Glück findet

Heute war der Pic Chaussy das Ziel unserer Wanderung. Er ist mit 2351 Meter Höhe nicht gerade ein Riese, bietet aber eine grossartige Aussicht, weil er über der Verzweigung von zwei Tälern thront. 

Dienstag, 14. Oktober 2014

Biken bis (fast) zum Gipfel

Für diesen fantastischen Herbsttag suchten wir uns eine Route ennet dem Col des Mosses aus. Wir querten ein Hochmoor, das golden leuchtete, passierten einen alten Panzer, erklommen einen Gipfel, fuhren einen richtig dreckigen Singletrail hinunter, pausierten am Lac de l’Hongrin und beendeten die Tour in La Lécherette.

Samstag, 11. Oktober 2014

Klettern im Steinbruch

Bei unserer Biketour am ersten Tag entdeckten wir einen Klettergarten kurz ausserhalb Leysin. Das wäre was für einen gemütlichen Tag, fanden wir damals. Heute war es also soweit, wir suchten diesen Klettergarten in einem ehemaligen Steinbruch auf.

Dienstag, 30. September 2014

Indoor-Tipp: Salzminen von Bex

Was machen, wenn es in den Ferien in Leysin trotzdem mal regnet? Dann verkriecht man sich ins Erdinnere, wo es gleichmässig warm und trocken ist (jedenfalls nicht so feucht wie draussen). Wir schauen uns an, wie Salz, das weisse Gold, früher abgebaut wurde. Und im Souvenirshop können wir uns mit allerlei Salzprodukten eindecken, denn noch immer wird im industriellen Stil Salz abgebaut.

Einsam auf einer Modetour

Heute betätigten wir uns mal als „Bähnliwanderer“: Mit der Gondelbahn rauf auf La Berneuse, wandern, dann wieder mit der Gondelbahn zurück nach Leysin. Unser Ziel war der Gipfel der Tour d’Aï, der verdient werden muss, aber mit einer gigantischen Aussicht aufwartet.
Die gewaltigen Felswände der Tour d'Aï

Montag, 29. September 2014

Outdoorzentrum Leysin

Ich war wieder mal auf der Suche nach einer Feriendestination, wo wir unsere Lieblingstätigkeiten ausüben konnten: Biken, wandern, klettern und die Natur geniessen. Ausserdem sollte es nicht so ein Schickimicki-Ort sein, wo man Pelzmäntel auf Schritt und Tritt begegnete. Das Studium des Kletterführers liess die Wahl auf Leysin fallen. Zusammen mit dem nahen Col des Mosses sollte es ordentlich Arbeit geben für zwei Wochen. Und diese Erlebnisse durften wir schlussendlich mit nach Hause nehmen:
Leysin selber ist ein Ferienort, der seine besten Zeiten wohl hinter sich hat. Ursprünglich ein Bauerndorf, mutierte es am Ende des vorletzten Jahrhunderts zu einem Höhenkurort. Dutzende von Kliniken für Lungenkranke schossen aus dem Boden. Mit der Erfindung des Penicilins endete diese Ära nach dem zweiten Weltkrieg. Nun setzte der Ort auf den aufkommenden Wintertourismus. Bahnen und Skipisten wurden eröffnet. Diesen gibt es zwar auch heute noch, jedoch spielen die internationalen Schulen eine grössere Rolle. Dies spiegelt sich auch im Strassenbild wider, trifft man doch junge Leute aus allen Herren Länder.
Es gibt viele Gebäude aus der Belle Epoque in unterschiedlichen Zuständen, von verlottert bis zu saniert. Da man früher verstreut baute, wurden diese Lücken später mit grässlichen 0815-Ferienort-Pseudochaletbauten aufgefüllt. Kurz: Der alte Dorfteil mit sehr alten Häusern ist sehenswert, der neue ist beliebig und austauschbar mit jedem anderen Retortenort. 
Auf der Anreise besucht: Das Schloss Chillon
Ist man allerdings im Village, dem ursprünglichen Ortsteil, unterwegs, findet man es immer noch, das alte Leysin.

Restaurant "Le Leysin"
Eines Nachmittags wollten wir etwas trinken im alten Dorfteil, das "Le Leysin" hatte als einziges Restaurant geöffnet. Wir setzten uns in der Gartenterrasse und meine Frau wollte eine Ovomaltine bestellen. Gibt es nur im Winter, war die Antwort des Kellners. OK, dieses Restaurant war abgehakt zum Essen. Am Abend gingen wir dann ins "La Fromagerie" gleich nebenan. Welch ein Unterschied: Freundliche Bedienung, nettes Ambiente. Das Haus war ganz im alten Stil gehalten. Nach der Bestellung des Essens kann man sich das Dorfmuseum im oberen Stock anschauen, alles sehr interessant. Und das Essen schlussendlich ist auch ganz gut.
Im Restaurant "La Fromagerie"
Das Museum

Und die Aussicht ist selbst vom Dorf her phänomenal. Zwischen den Bergen öffnet sich der Blick ins Rhonetal auf Monthey und Umgebung, darüber stehen unverrückbar die Dents du Midi, links davon blickt man bereits ins Trient, einem Teil des Mont Blanc-Gebietes.